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Häufig gestellte Fragen zur Kontraktlogistik

Kontraktlogistik bezieht sich auf die Auslagerung von logistischen Aktivitäten an externe Dienstleister, die als Vertragspartner (Anbieter) agieren. Diese Dienstleister übernehmen die Planung, Durchführung und Kontrolle verschiedener logistischer Aufgaben entlang der Lieferkette für Unternehmen (Verwender), um deren Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

Die Kontraktlogistik hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte stark entwickelt. In den 1970er Jahren begannen Unternehmen, sich vermehrt auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren und logistische Aufgaben an externe Dienstleister auszulagern. Seitdem hat sich die Kontraktlogistik zu einem eigenständigen Wirtschaftszweig entwickelt und spielt eine immer wichtigere Rolle in globalen Lieferketten.

Die genauen Umsatzzahlen können sich im Laufe der Zeit ändern, aber basierend auf Daten aus dem Jahr 2021 betrug der Umsatz der Kontraktlogistik-Branche in Deutschland rund 64 Milliarden Euro, in Österreich etwa 6 Milliarden Euro, in der Schweiz etwa 9 Milliarden Schweizer Franken und in Polen etwa 7 Milliarden Euro.

Verwender von Kontraktlogistik sind Unternehmen verschiedener Branchen, die ihre logistischen Aufgaben an externe Dienstleister auslagern. Das können beispielsweise Unternehmen aus den Bereichen Automobilindustrie, Einzelhandel, E-Commerce, Pharma, Lebensmittelindustrie und viele andere sein.

Es gibt eine Vielzahl von Anbietern von Kontraktlogistik in Deutschland, Österreich, Schweiz und Polen. Zu den bekanntesten gehören Unternehmen wie DHL Supply Chain, DB Schenker, Kühne + Nagel, Rhenus Logistics, Dachser, Hellmann Worldwide Logistics, UPS Supply Chain Solutions und viele weitere. Diese Unternehmen bieten eine breite Palette an logistischen Dienstleistungen an, die von Lagerhaltung und Transport bis hin zu Mehrwertdiensten wie Verpackung, Kommissionierung und Supply-Chain-Management reichen.

Die Kontraktlogistik bietet verschiedene Vorteile für Unternehmen. Dazu gehören eine verbesserte Effizienz und Flexibilität in der Lieferkette, Kosteneinsparungen durch Skaleneffekte und Expertise der Dienstleister, eine optimierte Lagerhaltung und Distribution, eine höhere Liefergeschwindigkeit und Zuverlässigkeit sowie die Möglichkeit, sich auf die eigenen Kernkompetenzen zu konzentrieren, während die logistischen Aufgaben von Experten übernommen werden.

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